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Jugendliche in den Blick nehmen

Kreis-SPD
Lukas Mhlbauer

„Jugendliche und junge Erwachsene leiden sehr unter der Pandemie“, erklärt Lukas Mühlbauer, jüngster Kandidat der SPD-Kreistagsliste. Die sozialen Kontakte fehlten sehr und das gerade in einer Zeit, wo sich junge Menschen vom Elternhaus abnabeln und sich selbst finden müssten. Keine Treffen mit Freunden, keine Disco, kein Clubbesuch, ausgefallene Abi-Feiern und 18. Geburtstage seien schon schwer zu verkraften. Hinzu komme aber die Angst vor der Zukunft.

„Wenn es bisher um Jugendliche gegangen ist, dann immer nur um Schülerinnen und Schüler. Es müsse aber auch um Auszubildende, Studierende, junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr gehen “, so Mühlbauer. Politik und Gesellschaft müssten aufpassen, dass keine abgehängte Generation ohne Chancen heranwachse.

„Die Jugendlichen von heute, sind aber die Stützen der Gesellschaft von morgen, deshalb muss die Politik handeln“, so der Kreispolitiker. Jugendliche bräuchten Freiräume, Raum zum Ausprobieren und zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Beides dürfe nicht allein der Nützlichkeit unterworfen werde, sondern müsse Entfaltung ermöglichen. Jugendliche bräuchten lokale, zeitliche, partizipative und ökonomische Freiräume, auch Freizeitmöglichkeiten.

„Gerade nach der Pandemie darf die Jugendphase nicht zu kurz kommen, Jugendpolitik muss einen höheren Stellenwert erhalten“, so Mühlbauer. Auf Kreisebene werde man das tun, damit kein junger Mensch in die Perspektivlosigkeit falle. Von Bund und Land erwarte man aber Unterstützung für die Jugendarbeit vor Ort. Wegen der Pandemie seien immense Kredite aufgenommen worden, da müsse auch noch etwas für die Jugend kommen. Die Gesellschaft werde diese Kredite irgendwann begleichen müssen daher liege es in ihrem eigenen Interesse, dass die Jugendlichen von heute handlungsstark blieben.

Veröffentlicht: 22.02.2021

© Andreas Siebert
Datum des Ausdrucks: 06.03.2021